196 / gender trouble

trotz judith butler lassen sich die geschlechter immer noch übersichtlich in drei hauptgruppen unterteilen.
illustration für die abo-kampagne der jungle world

… 4/11/06: die sie dann doch lieber nicht drucken wollten. transgender käme zu schlecht weg,
was wir hier nicht nachvollziehen können. sauftapete und eine größenwahnsinnige mischung
aus brust und penis (4 stück!!), diese figur war als sympathieträger gedacht! ernsthaft.

  1. onkel says:

    Weeßte warum? Keene Eier! Dit isset.

  2. reisender says:

    erinnert mich an das ding mit dem soli-plakat.
    a propos missverstanden, wo issen hier der merchandising-link, ich brauch’ ein neues t-shirt.

  3. 18metzger says:

    mhh, wir erinnern uns nicht. welches problem mit welchem soli-plakat?

    merchandising, da ist man sich hier noch nicht sicher ob es einen markt dafür gibt. aber wenn es einen markt gäbe, bräuchte es auch einen internetshop – und wir müssten php und paypal lernen. oder praktikanten haben die sowas können.

    viel besser, reisender, wäre aber vielleicht zuhause zu bleiben. da verstecken sich schlecht bedruckte t-shirts frierend unter wollpullovern mit schön gestrickten mustern. stricken, immerhin, konnten wir mal.
    i.A.
    o.

  4. reisender says:

    als ich vor vielen jahren mal auf den wink eines gefährten hin diese site besuchte, gab es so da ein fröhliches solidaritätsplakat mit luftballons und kindern, das von der Gewerkschaft nicht gewürdigt wurde.

    dass “vor vielen jahren” und “website” hier zusammenpassen, freut mich bei18metzger.de und das mag der Grund für den Kommentar gewesen sein.

    die t-shirts pack einfach zu den anderen missverständnissen (obwohl wir bestimmt beide leute kennen, die jahrzehntelang an einzelnen exemplaren schlecht bedruckter unterwäsche hängen wie ich an meinen gestrickten Socken). oder guck mal für testballons bei spreadshirt.net.

  5. Herr Voß says:

    Ich kann mich dem Reisenden nur anschließen: spreadshirt.net ist der Tipp für Dich. Da kannst Du Motive hochladen und auf Artikel montieren. Die drucken den Kram “on-demand” und kümmern sich um die Abrechnung. Und Du kannst bestimmen, wie groß der Aufschlag für Deinen Gewinn sein soll.

    Check mal: http://www.kaffeeringe.de “Shop”

  6. o says:

    herr reisender, herr voß,
    vielen dank für den tip. spreadshirt habe ich mir angeguckt. man kann wählen zwischen t-shirts aus freihandelszonen und blitzsauberem american apparel. für jeden was dabei. vielleicht werde ich irgendwann sowas machen. aber als gelernter arbeitsloser finde ich geldverdienen nach wie vor unaristokratisch und obszön. ich tue “es” auch, aber ungern vor allen leuten. wenn ich gelernt haben sollte mich des bemühens um geld nicht mehr zu schämen, werde ich hier wohl versuchen die ganzen originale verscherbeln. und bestimmt auch t-shirts. aber im vertrauen, herr voß, wie ist der markt für den bedruckten kram? wird der gekauft?
    schöne grüße,
    olav

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